Alles auf Anfang

von hammwanich

Man könnte es auf die Umstände schieben. Auf die Arbeitsbedingungen und die Kollegen, auf den täglichen Wahnsinn um einen herum. Auf die Menschen, die einem unterwegs begegnen oder auf die Tatsache, dass man immer die gleichen Wege geht. Von hier nach dort und wieder zurück. Von einer Kleinstadt in die gefühlt Nächste. Vielleicht sind auch die Hormone schuld, die einmal im Monat Samba tanzen. Die Gefühle wie ein Flummi, rauf und runter, der Aufprall tut weh und kaum ist man oben, geht es schon wieder hinab.

Es ist so leicht alles um einen herum dafür verantwortlich zu machen. Alles, nur nicht sich selbst. Dann kann man sich tief in seine kleine puschelige Höhle zurückziehen während man darauf wartet, dass sich da draußen endlich was ändert.  Und das Glück und der neue Job irgendwann die Decke hochheben, „guckguck“ rufen und einen zum spielen rausholen.

Alternativ kann man einfach mal die Decke wegschmeißen, aufhören sich zu verstecken und selber suchen.

Ich fang dann mal an.

Advertisements